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Das Siegerfoto
erscheint nunmehr auf dem diesjährigen Bestellkatalog
des Gesamtprogramms 2010.
Die Bildergalerie aller eingesendeten
Fotos ist hier
zu finden.
Kurze
Wege für kurze Beine!
Wir haben erfolgreich um den Erhalt der
Grundschule Uetz gekämpft !
Der Entwurf eines mittelfristigen Schulentwicklungsplanes
des Landkreises Stendal sah vor, die Grundschule Uetz
ab Schuljahresbeginn 2006/2007 zu schließen. Aufgrund
der Unterschreitung der geforderten Mindestjahrgangsstärke
habe sie keinen Bestand als „Kleine Grundschule“ mehr.
Hiergegen haben sich sowohl die Gemeinde Uetz, als
auch die Belegschaft der Grundschule in ihrer Stellungnahme
an den Landkreis gewandt.
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Nach vielen Gesprächen in den jeweiligen Fachausschüssen
und insbesondere mit dem Bürgermeister der Gemeinde
Birkholz, ist in den Abendstunden des 14.11.2003 entschieden
worden, dass die "Kleine Grundschule" Uetz
auch über das Schuljahr 2006/2007 Bestand hat.
Unter Berücksichtigung, dass die Gemeinden Birholz
und Bertingen ihre Kinder in Uetz beschulen, sind
die gestezlichen Vorgaben für den Fortbestand
der Schule gegeben.
Ein
großes Dankeschön an dieser Stelle an alle,
die sich für den Erhalt unserer Grundschule eingesetzt
haben.

Auch die Presse hat das Thema aufgegriffen
und berichtet:
| 22.11.2003 |
Altmarkzeitung |
Schule über
2006 hinaus gesichert
Rudowski: "Entscheidung fiel innerhalb 24
Stunden"
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| 15.11.2003 |
Volksstimme |
Engagement
hat sich gelohnt/Variante für den Erhalt
der Uetzer Grundschule gefunden
Schul-Zukunft mit Birkholz und Bertingen
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| 15.11.2003 |
Altmarkzeitung |
Jörg Rudowski:
„Erfolg gegen jede Hoffnung“
Grundschule der Gemeinde gesichert /
Schuleinzugsgebiet vergrößert / Birkholzer kommen
dazu
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| 14.11.2003 |
Volksstimme |
Gespräche
erfolgreich
Uetz behält Grundschule
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| 06.11.2003 |
Volksstimme |
Mittelfristige
Schulentwicklungsplanung
Problem-Situation unverändert
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| 24.10.2003 |
Altmarkzeitung |
Schäfer:
"Was zu ist bleibt auch zu"
Grundschule ab 2006 bedroht: Kinder nach Grieben
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Einiges zur Geschichte der Schule
Nachdem der geheime preußischer Kriegsrat,
Freiherr Joachim Ludolph v.d. Schulenburg das verpfändete
Dorf Uetz eingelöst hatte, lässt er 1725
die Kirche errichten.
An den Bau der Kirche errinnert noch heute eine Sandsteintafel
über der Kirchentür.
Sie enthält nicht nur den Namen der Auftragsgebers,
sondern auch die Jahreszahl. Und diese Jahreszahl,
1725, ist es auch, die wir für den Amtsantritt
des ersten Uetzer Küsterlehrers verwenden dürfen.
Er war kein ausgebildeter Lehrer, sondern ein schlichter
Handwerker, der die Schüler beim Lesen, Schreiben
und Rechnen beaufsichtigte.
So weiß man von diesem Lehrer nur noch den Nachnamen:
Bittersohl. Wo sein Schulhaus war und wo er wohnte
geht aus den Aufzeichnungen leider nicht hervor.
Man darf aber sicherlich annehmen, dass die Zustände
noch denen ähneln, die 100 Jahre später
vorlagen. Nämlich, dass der Lehrer eine Leibeigenenkate
bewohnte und, dass sich die Schule unter dem gleichen
Dach befand.
Die Amtszeit der Lehrer Meier, Odenwald und Vorbrothreicht
ging bis in das
19. Jahrhundert hinein.
Im Jahre 1810 taucht ein neuer Name auf, Lehrer Christian
Siegfried Recht, dem ersten wirklichen Lehrer in Uetz,
von dem sogar die Personalakten noch vorliegen.
Er bewohnte das Leibeigenenhaus Nr. 31, welches am
Dorfplatz stand. Im gleichen Haus befand sich auch
die Schulstube. Da Lehrer Recht auch Schulgeld von
Nachbarort Sandfurth bezog, scheint er auch dort eingesetzt
gewesen zu sein.
Für das Jahr 1820 wird der Bau eines neuen Schulhauses
erwähnt.
Im Jahre 1893 tritt Lehrer Schneider sein Amt in
Uetz an.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde wegen des Anstieges
der Schülerzahlen von 40 auf 71 Kinder ein Schulerweiterungsbau
in Angriff genommen, der aber erst im Jahre 1935 als
Schulneubau geplant wurde. Auf dem vorhandenen Bauplatz
wurde das Schulgebäude mit Stall, Abortanlage,
Einfriedung, Brunnen und Schulhofpflasterung mit einem
Bauwert von 25.000 RM erbaut .
1936 bezogen die Schüler in ihre neue Schule,
die gleichzeitig das Wohnhaus der Familie des Lehrers
Otto Sonnemann war.
Im Jahre 1950 wurde aus den Grundschulen Kehnert
Bertingen, Uetz und Sandfurt die Zentralschule im
Aufbau Uetz.
Wiederum steigende Schülerzahlen machten es
Ende der 50ger/Anfang der 60ger Jahre erforderlich,
eine ganz neue Schule zu erbauen. Mit Beginn des Schuljahres
1962/63 wurde Einzug in das neue Schulgebäude
gehalten, in dem nun alle Schüler von der 1.
bis 10. Klasse unterrichtet wurden. Der Direktor der
neu erbauten Schule war Herr Otto Sonnemann, der sich
auch zielstrebig für diesen Bau eingesetzt hatte.
Wegen seiner Verdienste um die Schule und um den Ort,
erhielt im Jahre 1995 die Dorfstraße seinem
Namen.
Im Zusammenhang mit dem Schulneubau wurde die Ganztagsbetreuung
der Schulkinder in den unteren Klassen eingeführt.
Der Hort bekam Räumlichkeiten für die Anfertigung
der Hausaufgaben, für Sport und Freizeitbeschäftigungen.
Es wurden Räume eingerichtet, in denen die Schulkinder
ihren Werkunterricht durchführen konnten. Alle
Kinder konnten an der Schulspeisung teilnehmen, denn
in der neuen Schule war gleichzeitig eine Großküche
eingerichtet worden.
Unter der Leitung der Direktorin G. Schwenecke wurde
im Mai 1977 der bestehende Schulkomplex um mehrere
Klassenräumen erweitert.
Eine wichtige Errungenschaft der Gemeinde war der
Beginn des Baus einer modernen Sporthalle im Jahre
1978. Diese wurde dann zwei Jahre später, am
28. Januar 1980, fertiggestellt und ihrer Bestimmung
übergeben.
Neben der Schule nutzte und nutzt auch noch heute
der Sportverein die Eirnichtung für Trainingsabende.
Gymnastikgruppe , Volleyball, Judo und im Winterhalbjahr
sogar die Mannschaften der Fußballsektion machen
regen Gebrauch von der Sporthalle.
Wegend es gravierenden Geburtenrückganges nach
der Wende ist die Schülerzahl so extrem zurück
gegangen, dass derzeit nur noch bis zu 4 Klassen unterrichtet
werden. Als kleine Grundschule im ländlichen
Bereich besuchen derzeit ca. 30 Kinder die Schule,
von denen fast alle auch den von der Gemeinde geführten
Hort besuchen.
Trotz der geringen Schülerzahlen und der Unsicherheit,
wie lange die Schule noch Bestand haben wird, hat
die Gemeinde Uetz im Jahr 2001 den kompletten Eingangbereich
des Hauptgebäudes abgerissen und neu gebaut,
da sich die Treppe in einem äußerst schlechtem
Zustand befand.
Bis zum Jahr 2009 erfolgten dann folgende Sanierungsarbeiten:
- Neubau der Toiletten
- Erneuerung der Fenster im kompletten Gebäude
- Schaffung eines Lehrerzimmers
- Ausstattung eines komletten PC-Kabinetts
- Sanierung des Hortbereiches
- Ausstattung mit Sonnenschutzvorhängen
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