Grundschule Uetz
Blick auf die Grundschule Uetz

Grundschule Uetz beteteiligt sich am Fotowettbewerb des Mildenberger Verlages 2009 und belegt den 1. Platz

Die Grundschule Uetz hat sich am bundesweit ausgelobten großen Mildenberger Foto-Wettbewerb beteiligt und den 1. Platz belegt.

Klick für großes Bild des Siegerfotos
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Das Siegerfoto erscheint nunmehr auf dem diesjährigen Bestellkatalog des Gesamtprogramms 2010.

Die Bildergalerie aller eingesendeten Fotos ist hier zu finden.

 

Kurze Wege für kurze Beine!

Wir haben erfolgreich um den Erhalt der
Grundschule Uetz gekämpft !

Der Entwurf eines mittelfristigen Schulentwicklungsplanes des Landkreises Stendal sah vor, die Grundschule Uetz ab Schuljahresbeginn 2006/2007 zu schließen. Aufgrund der Unterschreitung der geforderten Mindestjahrgangsstärke habe sie keinen Bestand als „Kleine Grundschule“ mehr.
Hiergegen haben sich sowohl die Gemeinde Uetz, als auch die Belegschaft der Grundschule in ihrer Stellungnahme an den Landkreis gewandt.
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Nach vielen Gesprächen in den jeweiligen Fachausschüssen und insbesondere mit dem Bürgermeister der Gemeinde Birkholz, ist in den Abendstunden des 14.11.2003 entschieden worden, dass die "Kleine Grundschule" Uetz auch über das Schuljahr 2006/2007 Bestand hat. Unter Berücksichtigung, dass die Gemeinden Birholz und Bertingen ihre Kinder in Uetz beschulen, sind die gestezlichen Vorgaben für den Fortbestand der Schule gegeben.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle, die sich für den Erhalt unserer Grundschule eingesetzt haben.

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Auch die Presse hat das Thema aufgegriffen und berichtet:

22.11.2003 Altmarkzeitung Schule über 2006 hinaus gesichert
Rudowski: "Entscheidung fiel innerhalb 24 Stunden"
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15.11.2003 Volksstimme Engagement hat sich gelohnt/Variante für den Erhalt der Uetzer Grundschule gefunden
Schul-Zukunft mit Birkholz und Bertingen
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15.11.2003 Altmarkzeitung Jörg Rudowski: „Erfolg gegen jede Hoffnung“
Grundschule der Gemeinde gesichert /
Schuleinzugsgebiet vergrößert / Birkholzer kommen dazu
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14.11.2003 Volksstimme Gespräche erfolgreich
Uetz behält Grundschule
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06.11.2003 Volksstimme Mittelfristige Schulentwicklungsplanung
Problem-Situation unverändert
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24.10.2003 Altmarkzeitung Schäfer: "Was zu ist bleibt auch zu"
Grundschule ab 2006 bedroht: Kinder nach Grieben
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Einiges zur Geschichte der Schule

Nachdem der geheime preußischer Kriegsrat, Freiherr Joachim Ludolph v.d. Schulenburg das verpfändete Dorf Uetz eingelöst hatte, lässt er 1725 die Kirche errichten.
An den Bau der Kirche errinnert noch heute eine Sandsteintafel über der Kirchentür.

Sie enthält nicht nur den Namen der Auftragsgebers, sondern auch die Jahreszahl. Und diese Jahreszahl, 1725, ist es auch, die wir für den Amtsantritt des ersten Uetzer Küsterlehrers verwenden dürfen. Er war kein ausgebildeter Lehrer, sondern ein schlichter Handwerker, der die Schüler beim Lesen, Schreiben und Rechnen beaufsichtigte.
So weiß man von diesem Lehrer nur noch den Nachnamen: Bittersohl. Wo sein Schulhaus war und wo er wohnte geht aus den Aufzeichnungen leider nicht hervor.

Man darf aber sicherlich annehmen, dass die Zustände noch denen ähneln, die 100 Jahre später vorlagen. Nämlich, dass der Lehrer eine Leibeigenenkate bewohnte und, dass sich die Schule unter dem gleichen Dach befand.

Die Amtszeit der Lehrer Meier, Odenwald und Vorbrothreicht ging bis in das
19. Jahrhundert hinein.

Im Jahre 1810 taucht ein neuer Name auf, Lehrer Christian Siegfried Recht, dem ersten wirklichen Lehrer in Uetz, von dem sogar die Personalakten noch vorliegen.
Er bewohnte das Leibeigenenhaus Nr. 31, welches am Dorfplatz stand. Im gleichen Haus befand sich auch die Schulstube. Da Lehrer Recht auch Schulgeld von Nachbarort Sandfurth bezog, scheint er auch dort eingesetzt gewesen zu sein.

Für das Jahr 1820 wird der Bau eines neuen Schulhauses erwähnt.

Im Jahre 1893 tritt Lehrer Schneider sein Amt in Uetz an.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde wegen des Anstieges der Schülerzahlen von 40 auf 71 Kinder ein Schulerweiterungsbau in Angriff genommen, der aber erst im Jahre 1935 als Schulneubau geplant wurde. Auf dem vorhandenen Bauplatz wurde das Schulgebäude mit Stall, Abortanlage, Einfriedung, Brunnen und Schulhofpflasterung mit einem Bauwert von 25.000 RM erbaut .
1936 bezogen die Schüler in ihre neue Schule, die gleichzeitig das Wohnhaus der Familie des Lehrers Otto Sonnemann war.

Im Jahre 1950 wurde aus den Grundschulen Kehnert Bertingen, Uetz und Sandfurt die Zentralschule im Aufbau Uetz.

Wiederum steigende Schülerzahlen machten es Ende der 50ger/Anfang der 60ger Jahre erforderlich, eine ganz neue Schule zu erbauen. Mit Beginn des Schuljahres 1962/63 wurde Einzug in das neue Schulgebäude gehalten, in dem nun alle Schüler von der 1. bis 10. Klasse unterrichtet wurden. Der Direktor der neu erbauten Schule war Herr Otto Sonnemann, der sich auch zielstrebig für diesen Bau eingesetzt hatte. Wegen seiner Verdienste um die Schule und um den Ort, erhielt im Jahre 1995 die Dorfstraße seinem Namen.
Im Zusammenhang mit dem Schulneubau wurde die Ganztagsbetreuung der Schulkinder in den unteren Klassen eingeführt. Der Hort bekam Räumlichkeiten für die Anfertigung der Hausaufgaben, für Sport und Freizeitbeschäftigungen. Es wurden Räume eingerichtet, in denen die Schulkinder ihren Werkunterricht durchführen konnten. Alle Kinder konnten an der Schulspeisung teilnehmen, denn in der neuen Schule war gleichzeitig eine Großküche eingerichtet worden.

Unter der Leitung der Direktorin G. Schwenecke wurde im Mai 1977 der bestehende Schulkomplex um mehrere Klassenräumen erweitert.

Eine wichtige Errungenschaft der Gemeinde war der Beginn des Baus einer modernen Sporthalle im Jahre 1978. Diese wurde dann zwei Jahre später, am 28. Januar 1980, fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben.
Neben der Schule nutzte und nutzt auch noch heute der Sportverein die Eirnichtung für Trainingsabende. Gymnastikgruppe , Volleyball, Judo und im Winterhalbjahr sogar die Mannschaften der Fußballsektion machen regen Gebrauch von der Sporthalle.

Wegend es gravierenden Geburtenrückganges nach der Wende ist die Schülerzahl so extrem zurück gegangen, dass derzeit nur noch bis zu 4 Klassen unterrichtet werden. Als kleine Grundschule im ländlichen Bereich besuchen derzeit ca. 30 Kinder die Schule, von denen fast alle auch den von der Gemeinde geführten Hort besuchen.

Trotz der geringen Schülerzahlen und der Unsicherheit, wie lange die Schule noch Bestand haben wird, hat die Gemeinde Uetz im Jahr 2001 den kompletten Eingangbereich des Hauptgebäudes abgerissen und neu gebaut, da sich die Treppe in einem äußerst schlechtem Zustand befand.

Bis zum Jahr 2009 erfolgten dann folgende Sanierungsarbeiten:

  • Neubau der Toiletten
  • Erneuerung der Fenster im kompletten Gebäude
  • Schaffung eines Lehrerzimmers
  • Ausstattung eines komletten PC-Kabinetts
  • Sanierung des Hortbereiches
  • Ausstattung mit Sonnenschutzvorhängen

 

 
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